Einkochen
Machen Sie
sich das Einkochen leichter: Mischen Sie saures und süßes Obst zusammen, so
sparen Sie Zucker. Fügen Sie ein wenig Butter hinzu, dann kocht Obst nicht
über.
Hoher Pektingehalt
Pektin ist
ein natürlicher Quellstoff, der zusammen mit Fruchtsäuren und Zucker das
Gelieren von Marmeladen und Gelees bewirkt. Je mehr Pektin im Obst enthalten
ist, desto weniger Geliermittel benötigen Sie zum Einmachen.
Obst mit
besonders hohem Pektingehalt sind Johannisbeeren, Stachelbeeren, Preiselbeeren,
Quitten, Zierquitten, Äpfel und Pomelos.
Pfund auf Pfund Methode
Sie sollten
Zucker und Früchte im gleichen Verhältnis miteinander mischen und alles so
lange kochen, bis die Marmelade fest ist.
Gelierzucker
Benutzen Sie
zum Einmachen am besten Gelierzucker. Sie können dann kleinste Mengen
einkochen. Angenehm ist auch die kurze Kochzeit.
Geliermittel
Wenn Ihre
Marmelade besonders fruchtig und ergiebig sein soll, so benutzen Sie am besten
Geliermittel. Wichtig ist, dass Sie die auf der Verpackung angegebenen
Mengenangaben genau beachten.
Frisches Obst
Falls Sie
einen Garten besitzen, jedoch nicht früh genug zum Einmachen kommen, frieren
Sie die Früchte vor dem Einkochen ein.
Denn auch
tiefgekühlte Früchte eignen sich zum Einkochen. Möchten Sie Johannisbeeren
einfrieren und erst später einmachen, sollten Sie die Früchte vor dem Gefrieren
unbedingt entstielen.
Äpfel
Legen Sie die
Äpfelstücke vor der Verarbeitung in Wasser mit Zitronensaft-Zusatz.
Möchten Sie
Apfelmus selbst herstellen, verwenden Sie am besten hellfleischige Apfelsorten.
Wählen Sie für Apfelgelee unreife oder knapp reife Äpfel, denn diese geben den
meisten Saft und enthalten reichlich Pektine.
Entsaften Sie
die Äpfel am besten mit dem Dampfentsafter und nicht mit einem elektrischen
Entsafter. Damit wird der Saft nämlich sehr trübe und geliert schlecht.
Geben Sie während
des Einkochens einen Schuss Zitronensaft zu den Äpfeln. So bleiben diese schön
weiß und Sie sparen die Hälfte an Zucker.
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